Der Wetterdienst meinte letzte Woche (vermutlich in Faschingsbedingter Verwirrung - Anm. d. Autors): Ab nächster Woche können wir mit steigenden Temperaturen und dem Anbruch des Frühlings rechnen.
Schaut man nun als normalsterblicher Nicht-Meteorologe aus dem Fenster ist von Frühling keine Spur, der sitzt vermutlich noch im Warmen und ärgert sich über die Schneemassen.
Was war da letzte Woche los in deutschen Wetterdiensten?
War der Wetterfrosch besoffen und traute sich nicht von seiner Leiter zu steigen? Oder hatte eine Scherzkeks das Glas auf den Kopf gestellt, was umgehend als Schönwetter einbruch gedeutet wurde, weil der Frosch ja am oberen Ende der Leiter gelandet war?
Wir werden es wahrscheinlich nie erfahren. Immerhin kann man sich jetzt weiter mit Schneeschippen die Zeit vertreiben und kommt nicht auf dumme Gedanken.
Allen Mitgeplagten wünsche ich: "Gut schipp!"
Samstag, März 04, 2006
Ende des Faschings
"Am Aschermittwoch, da ist alles vorbei..." wird schon in einem alten Schlager besungen. In Köln wird an diesem Tag die Staatstrauer ausgerufen, Fahnen auf Halbmast, keine Party, keine gute Laune, Tränen vergießen. Der Süddeutsche nimmts etwas leichter, denn er weiß, dass in spätestens acht Monaten wieder Fasching ist! Die närrische Zeit läßt Menschen ihre Zukunftsängste verlieren, Menschen zusammenfinden, die sich unter normalen Umständen nicht länger als den Bruchteil einer Sekunde angesehen hätten, u.v.a.m.
Da spürt man förmlich die viel geforderte Mitmenschlichkeit, das Miteinander, das was ein Land stark macht. Leider sind diese Gefühle mit dem Fasching genau so beerdigt, wie die Tonnen von Konfetti und Kamelle, die auf den Strassen liegen geblieben sind. Vielleicht gäbe es keinen Krieg und keinen Streit, wenn das ganze Jahr Fasching wäre.....
Bleibt nur zu sagen: "Der Fasching ist tot, lang lebe der Fasching!"
Helau und Alaaf
Da spürt man förmlich die viel geforderte Mitmenschlichkeit, das Miteinander, das was ein Land stark macht. Leider sind diese Gefühle mit dem Fasching genau so beerdigt, wie die Tonnen von Konfetti und Kamelle, die auf den Strassen liegen geblieben sind. Vielleicht gäbe es keinen Krieg und keinen Streit, wenn das ganze Jahr Fasching wäre.....
Bleibt nur zu sagen: "Der Fasching ist tot, lang lebe der Fasching!"
Helau und Alaaf
Dienstag, Februar 07, 2006
PHP und Co.
Internetprogrammierung ist eine, mittlerweile, sehr artenreiche Angelegenheit. Stand zuerst die sehr einfach gestrickte Programmiersprache HTML im Vordergrund, so kann man sich im Zeitalter von JS, PHP, MySql, Flash, etc. vor manigfaltigen Möglichkeiten gar nicht mehr retten.
Schön gerade an PHP ist die schier endlose Palette der Möglichkeiten. Hat man nun ein Script erstellt, so freut man sich über so einfache Sachen, wie ein vergessenes Semicolon, oder die falsche Deklarierung in einer Variablen. Das kostet Zeit, Nerven, Zigaretten und viel viel Kaffee!
Wäre doch schade, wenn man auf dem vorsinflutlichen Niveau von HTML stehen geblieben wäre, wo sich eine vergessene Klammer direkt auf der Seite bemerkbar macht und nicht durch einen Error in line xy.
So long......
Schön gerade an PHP ist die schier endlose Palette der Möglichkeiten. Hat man nun ein Script erstellt, so freut man sich über so einfache Sachen, wie ein vergessenes Semicolon, oder die falsche Deklarierung in einer Variablen. Das kostet Zeit, Nerven, Zigaretten und viel viel Kaffee!
Wäre doch schade, wenn man auf dem vorsinflutlichen Niveau von HTML stehen geblieben wäre, wo sich eine vergessene Klammer direkt auf der Seite bemerkbar macht und nicht durch einen Error in line xy.
So long......
Mittwoch, Februar 01, 2006
Die Dynamik einer Party!
Stellen wir uns heute dem Problem der Organisation und Durchführung einer Party.
Jeder der schonmal im kleinen Rahmen (Geburtstag, Hochzeit, etc.) eine Party organisiert hat,
weiß vor welchen Problemen man steht. Räumlichkeiten sind zu suchen, die Getränke und Fressalien müssen organisiert werden, für Musik ist zu sorgen und das Publikum, das angesprochen werden soll, muss man auch noch eingrenzen. Sind diese Hürden geschafft, dann baut man auf und wartet gespannt, ob die eigenen Erwartungen erfüllt werden. So weit, so gut.
In der Theorie klingt das kinderleicht. In der Praxis sieht das Ganze schon etwas schwieriger aus.
Warum? Das werde ich anhand eines eingängigen Beispieles erklären.
Die KJG in MM feiert seit Jahrzenten jedes Jahr einen Fasching. Anfangs nur für die Mitglieder, später auch öffentlich. Dieses Jahr wollte man das ganze mal etwas größer gestalten. Also, die Räumlichkeiten in der Pfarrei gebucht (großes Kellergewölbe), Band organisiert, Flyer gedruckt.
Drei Wochen später die Horrormeldung, die Räumlichkeiten sind an diesem Termin nicht zu benutzen. Also neuen Termin ausgemacht, Band umgebucht, neue Flyer bestellt. Nun ging es an das Feintuning. Deko gebastelt, Getränke vorbestellt, Essen organisiert (das ganze für kalkulierte 300-350 Personen). Nun noch einen Sicherheitsdienst bestellt, man will ja nicht, dass das Mobiliar unter der Party leidet....
Damit es ganz nach Fasching aussieht noch zwei(!) Garden und eine Guggamusik eingeladen.
Soweit, so gut.
Der Abend vor der Party:
Die Bar wird aufgebaut und dekoriert, die Bühne für die Band aufgebaut, Getränke geholt und eingelagert.
Der Tag der Party (vormittags):
Dekoration vervollständigt, Band beim Aufbau von Licht, Anlage, etc. geholfen.
(Die Spannung stieg jetzt schon ins unermässliche).
Noch schnell was gegessen und heim zum Umziehen.
Die Party:
Es ist 19.30 Uhr, Partybeginn. Die Security kommt und wird fachgerecht auf die Lokalität eingewiesen. Die Essensproduktion läuft an (es gibt Sandwiches, mit Käse),
Kasse und Bar sind besetzt. Die ersten Gäste trudeln ein, bisher noch sehr spärlich, aber das wird ja noch. Wer geht heutzutage schon um halb acht weg?
21.00 Uhr Die Band beginnt zu spielen, bisher sind 30 Gäste anwesend. Immer noch spärlich, aber das wird noch.....
22.00 Uhr Jetzt hat die Band erstmal Pause, die erste Garde tritt vor mittlerweile 45 Gästen auf. (Hoffentlich kommen da noch ein paar...)
23.00 Uhr Der Besucheransturm hat nicht stattgefunden, es sind zwar mittlerweile an die 100 Leute da, aber das Planziel von mindestens 250 ist weit verfehlt.
24.00 Uhr Nun müssen gut 70% der Gäste wieder gehen, sind ja noch nicht 18. Dafür spielt jetzt die Guggamusik. Mit den 50 Guggamusikern, sind jetzt immerhin 80 Leute da. (peinlich!!!)
1.30 Uhr Es fallen schlagartig nochmal 30 Personen ein, somit wären wir bei insgesamt 125 Gästen. (òle, òle).
3.00 Uhr Die Veranstaltung ist beendet, die Security schmeisst die letzten Gäste raus, das Aufräumen beginnt.
Wie wir sehen können, war die Veranstaltung zwar gut, aber leider sehr schlecht besucht.
Warum? Vielleicht lags an der Lokation, denn Kirche schreckt heutzutage viele Leute ab. Vielleicht aber auch daran, dass an dem Abend 5 (FÜNF) weitere Faschingsveranstaltungen waren. An der Werbung kanns zumindest nicht gelegen haben, immerhin sind gut 9000(!) Flyer in der Weltgeschichte verteilt worden. Wer jetzt eine Anmerkung oder Tipps hat, wie man es besser macht, der darf sich gerne melden.
So long.... Gölle, ALAAF!
Jeder der schonmal im kleinen Rahmen (Geburtstag, Hochzeit, etc.) eine Party organisiert hat,
weiß vor welchen Problemen man steht. Räumlichkeiten sind zu suchen, die Getränke und Fressalien müssen organisiert werden, für Musik ist zu sorgen und das Publikum, das angesprochen werden soll, muss man auch noch eingrenzen. Sind diese Hürden geschafft, dann baut man auf und wartet gespannt, ob die eigenen Erwartungen erfüllt werden. So weit, so gut.
In der Theorie klingt das kinderleicht. In der Praxis sieht das Ganze schon etwas schwieriger aus.
Warum? Das werde ich anhand eines eingängigen Beispieles erklären.
Die KJG in MM feiert seit Jahrzenten jedes Jahr einen Fasching. Anfangs nur für die Mitglieder, später auch öffentlich. Dieses Jahr wollte man das ganze mal etwas größer gestalten. Also, die Räumlichkeiten in der Pfarrei gebucht (großes Kellergewölbe), Band organisiert, Flyer gedruckt.
Drei Wochen später die Horrormeldung, die Räumlichkeiten sind an diesem Termin nicht zu benutzen. Also neuen Termin ausgemacht, Band umgebucht, neue Flyer bestellt. Nun ging es an das Feintuning. Deko gebastelt, Getränke vorbestellt, Essen organisiert (das ganze für kalkulierte 300-350 Personen). Nun noch einen Sicherheitsdienst bestellt, man will ja nicht, dass das Mobiliar unter der Party leidet....
Damit es ganz nach Fasching aussieht noch zwei(!) Garden und eine Guggamusik eingeladen.
Soweit, so gut.
Der Abend vor der Party:
Die Bar wird aufgebaut und dekoriert, die Bühne für die Band aufgebaut, Getränke geholt und eingelagert.
Der Tag der Party (vormittags):
Dekoration vervollständigt, Band beim Aufbau von Licht, Anlage, etc. geholfen.
(Die Spannung stieg jetzt schon ins unermässliche).
Noch schnell was gegessen und heim zum Umziehen.
Die Party:
Es ist 19.30 Uhr, Partybeginn. Die Security kommt und wird fachgerecht auf die Lokalität eingewiesen. Die Essensproduktion läuft an (es gibt Sandwiches, mit Käse),
Kasse und Bar sind besetzt. Die ersten Gäste trudeln ein, bisher noch sehr spärlich, aber das wird ja noch. Wer geht heutzutage schon um halb acht weg?
21.00 Uhr Die Band beginnt zu spielen, bisher sind 30 Gäste anwesend. Immer noch spärlich, aber das wird noch.....
22.00 Uhr Jetzt hat die Band erstmal Pause, die erste Garde tritt vor mittlerweile 45 Gästen auf. (Hoffentlich kommen da noch ein paar...)
23.00 Uhr Der Besucheransturm hat nicht stattgefunden, es sind zwar mittlerweile an die 100 Leute da, aber das Planziel von mindestens 250 ist weit verfehlt.
24.00 Uhr Nun müssen gut 70% der Gäste wieder gehen, sind ja noch nicht 18. Dafür spielt jetzt die Guggamusik. Mit den 50 Guggamusikern, sind jetzt immerhin 80 Leute da. (peinlich!!!)
1.30 Uhr Es fallen schlagartig nochmal 30 Personen ein, somit wären wir bei insgesamt 125 Gästen. (òle, òle).
3.00 Uhr Die Veranstaltung ist beendet, die Security schmeisst die letzten Gäste raus, das Aufräumen beginnt.
Wie wir sehen können, war die Veranstaltung zwar gut, aber leider sehr schlecht besucht.
Warum? Vielleicht lags an der Lokation, denn Kirche schreckt heutzutage viele Leute ab. Vielleicht aber auch daran, dass an dem Abend 5 (FÜNF) weitere Faschingsveranstaltungen waren. An der Werbung kanns zumindest nicht gelegen haben, immerhin sind gut 9000(!) Flyer in der Weltgeschichte verteilt worden. Wer jetzt eine Anmerkung oder Tipps hat, wie man es besser macht, der darf sich gerne melden.
So long.... Gölle, ALAAF!
Sonntag, Januar 22, 2006
Die Kunst des Schafkopfens!
Schafkopf ist eines der ältesten und bekanntesten Kartenspiele in Bayern. Es gibt dafür wahrscheinlich genauso viele Regeln, wie die Bibel Bücher hat. Was sich natürlich beim Spielen in einer neuen Runde erst einmal mit einer halben Stunde Regeln ausmachen niederschlagen kann.
Sind diese Anfangsschwierigkeiten geklärt, kann es sofort losgehen. Man kann sicherlich jahrelang Schafkopf spielen und lernt immer noch etwas dazu. Letzens war es mir vergönnt in einem Rufspiel mit meinem Partner zusammen acht Laufende zu haben. Dies war eine sehr schöne Premiere für mich.
Alle Schafkopfer dieser Welt jagen aber unermüdlich dem "Sie" hinterher, also dem Blatt, bei dem man allein die 8 höchsten Trümpfe auf der Hand hält. Da dies jedoch in einer Millionen Lichtjahre wahrscheinlich einmal passiert und man in der Zwischenzeit wegen Lottogewinnes auf das Schafkopfen verzichtet, ist es zur Tradition geworden, den "Sie" an die Wand zu tackern und das Restliche Blatt zu vernichten. Dies quittiert meistens der Wirt, oder Kartenbesitzer, mit einem grässlichen Gesichtsausdruck, da Karten auch Geld kosten. (Der vorangegangene Satz beruht auf reiner Vermutung, da es dem Autor bisher noch nicht vergönnt war, einen Sie auf der Hand zu halten!).
In diesem Sinne wünsche ich allen passionierten Schafkopfern
"Gut Blatt!"
Sind diese Anfangsschwierigkeiten geklärt, kann es sofort losgehen. Man kann sicherlich jahrelang Schafkopf spielen und lernt immer noch etwas dazu. Letzens war es mir vergönnt in einem Rufspiel mit meinem Partner zusammen acht Laufende zu haben. Dies war eine sehr schöne Premiere für mich.
Alle Schafkopfer dieser Welt jagen aber unermüdlich dem "Sie" hinterher, also dem Blatt, bei dem man allein die 8 höchsten Trümpfe auf der Hand hält. Da dies jedoch in einer Millionen Lichtjahre wahrscheinlich einmal passiert und man in der Zwischenzeit wegen Lottogewinnes auf das Schafkopfen verzichtet, ist es zur Tradition geworden, den "Sie" an die Wand zu tackern und das Restliche Blatt zu vernichten. Dies quittiert meistens der Wirt, oder Kartenbesitzer, mit einem grässlichen Gesichtsausdruck, da Karten auch Geld kosten. (Der vorangegangene Satz beruht auf reiner Vermutung, da es dem Autor bisher noch nicht vergönnt war, einen Sie auf der Hand zu halten!).
In diesem Sinne wünsche ich allen passionierten Schafkopfern
"Gut Blatt!"
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